Gut Neudau
Wohlfühlen für Vierbeiner – ein alter Pferdestall wird renoviert – 2013, Bauherr Mag. Anton Henckel Donnersmarck
Der Pferdestall, erbaut im Jahr 1860 war viele Jahre als Wirtschaftsgebäude genutzt, der Nutzung entsprechend entstanden bauliche Veränderungen wie zusätzliche Einbauten oder Abbruch des alten Bestandes. Für die neuerliche Nutzung als Pferdestall wurde der Bestand entsprechend der ursprünglichen Intention wiederhergestellt, ergänzt um Einbauten und Änderungen, die einen modernen und wirtschaftlichen Betrieb der Anlage ermöglichen.
Hotel zum Landrichter
das Hotel für Genießer – mit Liebe in alten Mauern gestaltet – 2005, Bauherr Dipl. Ing. Eva Hölbling
Der Gebäudekomplex, ursprünglich „Unteres Schloss“ genannt befindet sich im Umfeld der ältesten Bausubstanz von Wolfsberg, anschließend an den Getreidemarkt beginnen der Straßenzug mit den historischen Bürgerhäuser aus dem 15. Und 16. Jahrhundert und dem Weg aufs Schloss folgend das Paurische Haus und Schloss Wolfsberg. Im Osten bildet die alte Stadtmauer die Außenwand des Gebäudes, der Reckturm ist der noch letzte erhaltene Wehrturm, ein Umfeld mit enormer geschichtlicher Dichte und baulichen Details aus verschiedensten Epochen. Genau das richtige Betätigungsfeld für eine Architektin mit Sinn für Denkmalschutz und die Erhaltung und Sichtbarmachung unserer Geschichte. Genau der richtige Ort für Menschen, die nicht das exakt technische sonder dass nicht perfekte aber lebendige schätzen.
Bereits im 14. Und 15. Jahrhundert war hier die Hofverwaltung der bambergischen Herren untergebracht. Die Bamberger verkauften das „Untere Schloss“ an den österreichischen Staat unter Maria Theresia und in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Landgericht von Hartneidstein in das „Untere Schloss“ übertragen. Daher auch der Name Landrichterhaus, der bis heute geblieben ist. Nach Auflösung des Landgerichtes war das „Untere Schloss“ Sitz der Forstverwaltung der Hespa-Domäne und der Tilly-Forstverwaltung. Das Hotel zum Landrichter war von 2005 bis 2015 in einem Gebäudeteil untergebracht.
Almhütte auf der Koralpe
Autark mit modernstem Innenleben – 2014, Bauherr Dipl. Ing. Dominik Habsburg-Lothringen
Die Leopoldhütte auf der Koralpe ist in vielen Belangen etwas ganz Besonderes. Die bestehende Hütte war in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr dem Stand der Technik. Der Istzustand war: Ein Holzblockhaus mit Punktwidmung, ein relativ desolater Keller, das Holzhaus optisch ansprechend aber renovierungsbedürftig. Die Entscheidungen des Bauherrn waren ungewöhnlich und zeugen von großer Liebe zur alten Bausubstanz, von Qualitätsmanagement und nachhaltigem Denken. Das Blockhaus wurde sorgfältig abgetragen, der neue Keller an selber Stelle wieder errichtet und das Blockhaus darauf wieder aufgebaut. Der alte Bestand und die notwendigen Ergänzungen ergeben ein harmonisches Ganzes. Viel Augenmerk wurde auch auf die Technik gelegt, die Infrastruktur des Gebäudes ist in allen Bereichen autark und trägt zu einem angenehmen Aufenthalt bei.